Aktuelles

ANSPRUCH 2018 – EINLADUNG IN DIE SOZIALE PRAXIS

Tod, wo ist dein Stachel?


Tod, wo ist dein Sieg? – das wortmächtige Zitat, das Paulus den Korinthern zusprach, ist der Ausgangspunkt zu einer Kunst-Aktion im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Kunstprojektes ANspruch der Kirchengemeinde St. Gumbertus. Herzlich wird jeder von Matthias Schwab zu einem ersten Treffen in eingeladen, um sich im Gespräch an der Vorbereitung und Verwirklichung dieses Kunstwerkes zu beteiligen. Gemeinsam werden wir den Zuspruch aus dem Korintherbrief in eine soziale Plastik übersetzen. Zunächst geht es darum, über den Text ins Gespräch zu kommen. Hierzu sind besonders auch Menschen eingeladen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Alle die sich für die Überwindung des Todes, für Kunst und die Mitgestaltung einer sozialen Praxis im Sprachlabor der Freien Internationalen Universität (F.I.U.) interessieren sind eingeladen.

Zeit und Ort: Donnerstag den 3. Mai um 19:30 Uhr, Türkenstraße 38, 1. Stock.


 

Die Tafel, Ansbach

 
 

seit 17.06.2017

 
 

Schon lange sind Künstler im Gespräch darüber, wie und wo Kunst gesellschaftlich in Erscheinung tritt. Ist Kunst nicht mehr als ein Luxusgegenstand für Besserverdienende? Ist sie ein Wohlfühlraum für´s Wochenende oder etwas ganz anderes? Gehört Kunst überhaupt in den Umkreis der Kultur? Ist sie nicht vielmehr ihr Gegensatz, eine Außenstelle der Welt, ein Ort für das Fremde zwischen uns? Für wen sind diese Fragen und die Räume der Kunst tatsächlich zugänglich? Und für wen sollen sie zugänglich sein?

Diese Gespräche dauern an. Hoffentlich.

Durch diese Gespräche und die Entscheidung einiger Künstler entsteht brotundkunst: Künstler schenken Kunst für die Menschen, die sich mit Hilfe der Tafel versorgen. Wer zur Tafel geht, soll dort nicht nur körperlich satt werden, sondern kann auch ein Kunstwerk mitnehmen, wenn er dazu berechtigt ist.

Was berechtigt uns zum Besitz von Kunstwerken?

Mit brotundkunst kehren wir die Besitzverhältnisse um: Berechtigt ist man durch einen Ausweis der Tafel. Berechtigt ist man durch den ökonomischen Mangel in unserer Welt des Überflusses. Das heißt, brotundkunst macht ernst mit der Tatsache, dass man Kunst nicht Kaufen kann!

 

 

Aktuelle Publikation

 

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Aufmerksamkeits-Belastungs-Test: Die Löwengrube des Einen, ist die Braut des Anderen, sogar. (nur kopiert!)

 

Kunst – Essay, leerstelle.org #107, Erich Weiß Verlag, Bamberg, 2014.
Mappenwerk, 6-seitiger Klappcover, 15 eingelegte Graphik-Kopien, handsigniert
10 € – ISBN 978-3-940821-35-5

 
 
Die Publikation erscheint als Teil der Ausstellung nur kopiert!

Aus dem Inhalt:
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Kunst nur noch darin besteht, die Betrachter beschäftigt zu halten, während die Erkrankung ihren eigenen Verlauf nimmt. Dabei wäre Nicht-Handeln gar nicht so schlecht; woran schon der Schweizer Psychiater Eugen Bleuler in seinem Werk Das autistisch-undisziplinierte Denken in der Medizin und seine Überwindung gedacht hatte: Oudenotherapie.

Selige Apathie! – Ein Lassen, dem keine Pläne und Ziele bewusst werden, dem selbst der eigene Wille unerschlossen bleibt. Ein Einlassen nur noch, der Kunst und …

 
 

Letzte Auststellungsbeteiligungen:

 

Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN

 

BODE Museum, Berlin

24.11.2016 bis 27.05.2017
 
Im Rahmen der dreiteiligen Ausstellung „Kunst prägt Geld – MUSE MACHT MONETEN“  wird auch die Aktion „void – capital“ von leerstelle.org präsentiert.

Die Ausstellung thematisiert was passiert, wenn die Kunst in den Sog von Geld und Macht gerät. Lässt sie sich korrumpieren oder findet sie einen Weg, ihre Unabhängigkeit zu bewahren?
 
 

Tatort 2017: Recruiting Event I – F.I.U. Ansbach 

 

Sprachlabor Soziale Praxis, Türkenstraße 38, Ansbach

Kerstin Himmler und Matthias Schwab

 
20.05.2017 bis 21.05.2017 – jeweils 16 – 19 Uhr
 
Im Rahmen der offenen Ateliertage des BBK finden im Sprachlabor Soziale Praxis offene Gespräche zu Form und Inhalt der Freien Internationalen Universität in Ansbach statt.

Neben Ideen der Künstler, können Sie die Künstler und wir Sie kennenlernen.

Die F.I.U. sucht noch immer Mitarbeiter.